Organisationsmodell

Die Genossenschaft ist eine demokratische Rechtsform. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die gleichberechtigte Mitbestimmung der Mitglieder ist nicht an die Höhe ihrer finanziellen Beteiligung geknüpft. Die Genossenschaft wird Eigentümerin der Häuser, die sie erwerben kann.

Die Bewohner_innen und Nutzer_innen der Häuser werden Mitglieder der Genossenschaft und werden soweit wie möglich und erwünscht zu einer gemeinschaftlichen Selbstverwaltung ihres jeweiligen Hauses unter dem »Dach« der Genossenschaft befähigt. Hierzu schließt die Genossenschaft mit der Hausgemeinschaft Unterverträge. Das gemeinsame Dach reduziert den Verwaltungsaufwand, stabilisiert die Finanzierung und intensiviert den Austausch zwischen Hausgemeinschaften.

Jede Hausgemeinschaft stellt eine_n Vertreter_in im Aufsichtsrat der Genossenschaft, um direkten Einfluss auf die Politik der Genossenschaft zu nehmen und wichtige geschäftliche Angelegenheiten (etwa den Kauf neuer Häuser) mitzuentscheiden. Grundsätzliche Fragen werden in der Generalversammlung von allen anwesenden Mitgliedern entschieden.